Qualitätskriterien für Objektive

Wie findet man das perfekte Objektiv? Ganz Ehrlich: Darauf habe ich keine Antwort. Doch ich kann dir zeigen, wie du das richtige Objektiv finden kannst. Ich habe hierzu ein paar Kriterien, die hierfür ausschlaggebend sind.

Qualität des Objektives

Bei Objektiven zählt natürlich der erste Eindruck. Welches Material wurde für das Objektiv verwendet. Es gibt Objektive, die bestehen zu 100% aus Plastik; sogar die Gläser. Jetzt kommt es auf deinen Anspruch an. Es ist nicht schlimm ein günstiges Objektiv zu verwenden, doch wenn dein Anspruch das Fotografieren im Regenwald ist, würde ich von so einem Objektiv eher abraten.

Für Einsteiger empfehle ich ein günstiges Zoomobjektiv oder eine Festbrennweite. Bist du im fortgeschrittenen Bereich oder sogar im Profibereich unterwegs solltest du, erst Recht wenn es um Schärfe, und starke Wettereinflüsse geht, auf erstklassige Verarbeitung und wetterfeste Objektive setzen.

Die meisten Hersteller haben hierzu spezielle Serien, wie die Sigma ART Serie, die Canon L-Serie oder die Nikon Serie mit dem goldenen Ring am Objektiv. Diese sind so gebaut, dass sie Staub, Schmutz, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen deutlich besser aushalten.

Brennweite

Die Brennweite ist zwar nicht ausschlaggebend für die Qualität eines Objektives, doch man sollte sie auf jeden Fall in die Planung des Objektivkaufs mit einbeziehen. Diese sollte zu dem Bereich und der Art, in der man fotografiert passen. Es bringt nichts ein Objektiv zu kaufen, welches jede Brennweite abdeckt. Zum einen macht das einen faulen Fotografen und zum anderen sinkt die Qualität. Wenn das Objektiv einen größeren Brennweitenbereich abdecken kann hat man meist ein flaues Bild und eine geringere Lichtstärke.

Ebenfalls haben extreme Brennweiten Einfluss auf die Qualität. Liegt die Brennweite im extremen Weitwinkel bzw. Tele-Bereich sind die Objektive oft sehr teuer oder es ist mit Qualitätseinbußen zu rechen. Dies können Unschärfe oder Verzeichnungen sein.

Lichtstärke oder maximale Blendenöffnung

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Die Lichtstärke ist für viele beim Objektiv entscheidend. Mit einer hohen Lichtstärke kann man die Blende weiter öffnen und bekommt deutlich mehr Licht auf den Bildsensor. Das ermöglicht es fotografieren in dunkeln Lichtsituationen, ohne den ISO-Wert zu erhöhen.

Wenn du also öfters in solchen Situationen fotografierst oder einen unscharfen Hintergrund (also eine geringe Tiefenschärfe benötigst) solltest du auf eine entsprechende Blende achten.

Gerade bei Festbrennweiten lässt sich die Blende deutlich weiter öffnen. Bei Zoom-Objektiven ist eine entsprechende Offenbarende meist mit einem höheren Preis verbunden.

Schärfe

Das ist aus meiner Sicht extrem wichtig. Hat das Objektiv eine gute Schärfe, bekommt man ganz andere Bilder. Das lässt sich auf nicht wirklich mit der Bildbearbeitung nachmachen.

Durch andere Gläser und deutlich bessere Verarbeitung lassen sich eine ganz andere Schärfe und ein komplett anderer Kontrast erreichen.

Das kann ich dir natürlich hier versprechen, doch was hältst du davon, wenn ich es dir einfach zeige. Die folgenden Bilder sind beide unbearbeitet und nicht nachgeschärft. Eines wurde mit einer 100€ Festbrennweite gemacht und das andere mit einer 750€ Festbrennweite.

teures vs günstiges Objektiv fotografie Grundlagen fotografieren lernen

teures vs günstiges Objektiv fotografie Grundlagen fotografieren lernen-2

Optische Auflösung

Lass mich den vorherigen Teil etwas genauer ausführen. Denn was wir als Schärfe wahrnehmen wird als optische Auflösung bezeichnet. Diese optische Auflösung gibt an, wie viele Linien das Objektiv darstellen kann. Das ist in etwa wie ein Sehtest beim Augenarzt. Je feiner die darstellbaren Linien, umso höher ist die optische Auflösung.

Ich habe hierzu folgenden Meinung: Das Objektiv sollte zur Kamera passen. Es bringt deutlich mehr ein hochwertiges Objektiv an einer günstigen Kamera zu verwenden, als umgekehrt. Klar klingen 50 Megapixel in einer Kamera super, doch wenn das Objektiv es nicht abbilden kann bringen sie die gar nix. Die vielen Pixel deiner Kamera sind dann nur noch Matsch.

Doch verlasse dich nicht nur auf Labortests. Probiere Objektive selbst aus.

Bokeh

Bokeh ist nicht gleich Bokeh. Wer jetzt denkt, dass es sich hierbei nur um einen unscharfen Hintergrund handelt, wird schnell eines Besseren belehrt. Denn je nach Objektiv bekommt man eine ganz andere Unschärfe im Hintergrund. Doch lass mich das am folgenden Beispiel etwas genauer zeigen.

canon 50mm vergleich der objektive fotografieren lernen online

In diesem Bild siehst du das 50mm 1.8 von Canon und das 50mm 1.2 von Canon. Beide auf Blende 1.8 gestellt. Wer genau darauf achtet, sieht, dass das 50mm 1.2 einen deutlich weicheren Hintergrund hat. Klar liegen zwischen den beiden Objektiven etwa 1000€, doch ich wollte demonstrieren, dass man dadurch ein komplett anderes Bokeh bekommt.

Wenn du diesen Unterschied jetzt nicht wirklich sehen kannst, dann brauchst du dir auch nicht wirklich Gedanken über ein teureres Objektiv zu machen. Zumindest was das Bokeh angeht 😉

Naheinstellgrenze

Das ist interessant für alle Makrofotografen.

Jedes Objektiv hat eine Naheinstellgrenze. Diese Einheit bezeichnet den minimalen Abstand zwischen Motiv und Bildsensor. Ist das Motiv näher am Sensor, kann das Objektiv nicht mehr scharf stellen und das Bild wird unscharf. Es ist hierbei im Übrigen Egal, ob man manuell oder automatisch fokussiert.

Wenn du also gerne nahe an dein Motiv herangehst, solltest du auf diesen Wert achten und ihn mit der richtigen Brennweite kombinieren. Ein Mindestabstand von 2.2 Metern klingt extrem viel, außer du verwendest eine Brennweite von 600mm. Es kommt auf die richtige Kombination an.

Autofokus

Der Autofokus ist bei einem Objektiv sehr wichtig. Natürlich sonst wären ja alle Bilder unscharf, doch was genau macht einen guten Autofokus aus?

Geschwindigkeit

Schneller ist besser? Auf jeden Fall doch er sollte auch präzise sein. Es liegt nicht nur an der Kamera, wie schnell dein Autofokus ist, auch das Objektiv hat einen Anteil daran. Denn die Glaselemente in einem Objektiv müssen ja bewegt werden, um den Fokus zu verändern. Ein stärkerer Motor bzw. ein ausgereifteres System kann hier einiges ändern und ausschlaggebend für ein scharfes Foto sein.

Präzision

Was bringt einem ein tolles Objektiv, wenn es oft daneben liegt? Na ja, es ist nicht normal, dass Objektive daneben liegen, doch es gibt einen Moment, in dem sie es doch tun. Schuld daran ist der Back- bzw. Frontfokus. Dieser ist bei DSLR-Kameras daran schuld, dass dein Motiv unscharf werden kann. Das lässt sich bei Kameras oft justieren, ist allerdings mühsam und auch nicht bei jedem Kameramodell möglich.

Front- oder Backfokus ausgleichen

Bei DSLM Kameras gibt es dieses Problem im Übrigen nicht. Diese sind aufgrund ihrer Bauart nicht anfällig für diesen Fehler.

Doch warum spreche ich dieses Thema an? Gerade bei Drittherstellern kann es oft vorkommen, dass der Fokus stark daneben liegt. Bekannt wurde das vor allem bei Sigma mit dem 35mm 1.4. Dieses Objektiv kostet nur halb so viel wie das Original von Canon, doch viele beschwerten sich über einen fehlerhaften Autofokus, der viel zu oft daneben lag. Einmal kalibriert und das Objektiv ist einfach nur genial…

Lautstärke

Für die meisten wohl weniger wichtig doch, wenn man filmen möchte oder in einer Umgebung fotografiert in der man laute Geräusche vermeiden sollte ist dieser Punkt schon wichtig. Ich empfehle hier einen Ultraschallantrieb. Diese Technik sorgt für fast lautlose Fokussierung.

Bildstabilisator

Der Bildstabilisator ist ein tolles Werkzeug, dass gerade bei wenig Licht oder hohen Brennweiten eine tolle Unterstützung bietet. Doch er ist nicht nur dafür da um aus der freien Hand nicht zu verwackeln, sondern auch um länger belichten zu können. Du erinnerst dich vielleicht noch an die Faustformel aus der Belichtungszeit. Wenn wir diese Anwenden können wir ja nur eine gewisse Zeit belichten. Was wenn wir länger belichten wollen? Dann kann ein Bildstabilisator helfen 🙂

Ein guter Bildstabilisator kann dir einen Puffer von 2, 3 oder sogar 4 Blenden in der Belichtungszeit verschaffen. Wenden wir die reziproke Verschlusszeitregel an, bei der die Belichtungszeit mindestens der Brennweite entspricht, kommen wir auf folgendes Ergebnis.

Brennweitemin. ZeitStabi 2 BlendenStabi 4 Blenden
25mm1/251/81/2
100mm1/1001/251/6
200mm1/2001/501/13
400mm1/4001/1001/25

Wenn du also oft in Situationen fotografierst, in denen du unbewegte Motive auf der freien Hand fotografierst, solltest du auf jeden Fall über einen Bildstabilisator nachdenken. Es ist auch in vielen anderen Situationen hilfreich. Fast immer profitierst du von einem Bildstabilisator und wenn nicht, lässt er sich auch einfach ausschalten 😉

Verzerrung

Verzeichnung entsteht bei einem Objektiv meisten im Weitwinkelbereich. Dann werden gerade die Bildränder verzerrt dargestellt und es kommt zu unwirklichen Darstellungen deiner Motive. Fotografiert man gerne Architektur ist das etwas extrem lästiges und das Foto wirkt schnell unprofessionell und hässlich.

Auch wenn sich diese Fehler oft in der Bildbearbeitung problemlos beheben lässt schadet es nicht, wenn man ein Objektiv besitzt, dass entsprechende Fehler gar nicht erst zulässt. Ab einer gewissen Preisklasse wird die Verzerrung immer weniger und verschwindet teilweise komplett. Bedenke jedoch: Das ganze basiert aus Physik. Diese lässt sich nur zu einem gewissen Grad austricksen. Das bedeutet ab einer gewissen Brennweite ist es egal wie teuer dein Objektiv ist, es kommt zu solchen Verzeichnungen.

objektivverzeichnung in der extreme fotografie grundlagen objektivberatung

Das extreme Beispiel mit einem 11mm Fisheye Objektiv

Vignettierung

Neben der optischen Verzerrung kann es bei Objektiven vorkommen, dass die Bildränder abgedunkelt bzw. auch unscharf sind. Das Abdunkeln ist etwas, was ich sogar sehr mag. Gerade in der Porträtfotografie sorgt dieser Effekt dafür, dass dich der Blick des Betrachters mehr in die Bildmitte und das Motiv richtet. Will man das Motiv an einer anderen Stellen platzieren, ist das schon wieder ungünstig. Zumindest jedoch die dunklen Bildränder lassen sich in der Bildbearbeitung recht einfach entfernen.

Streulicht

Hast du schon einmal mit deinem Handy in die Sonne fotografiert und das Bild war einfach nur überstrahlt und nichts wirklich sichtbar? Das ist bei hochwertig verarbeiteten Objektiven schon eine andere Sache. Gerade extreme Lichtsituationen und Gegenlicht sorgen bei einer entsprechenden Vergütung und Wertigkeit für deutlich weniger Spiegelung und einen natürlichen Kontrast.

Chromatische Aberration

Chromatische Aberration ist ein Farbsaum der an Konturen entstehen kann. Doch keine Sorge auch diesen bekommt man in der Bildbearbeitung recht einfach in den Griff. Wie das funktioniert? Da habe ich ein Video für dich…

https://matthiasbutz.eu/chromatische-aberration/

Was ist jetzt ein gutes Objektiv

Das kann ich dir leider nicht sagen, da dieses Empfinden komplett Subjektiv ist. Jeder hat andere Ansprüche an seine Linsen und andere Vorstellungen von einem guten Objektiv. Ich habe jedoch ein paar Tipps, wie du mit den vorherigen Punkten genau das findest, was du suchst. Auch wenn sich die letzten Punkte so angehört haben, als könnte man alles einfach in der Bearbeitung korrigieren, es ist definitiv nicht so. Ein gutes Objektiv kann ein Unterschied sein wie Tag und Nacht. Du glaubst mir das nicht?

Leihe Objektive aus bevor du sie kaufst!

Leihe dir ein Objektiv aus bevor du es kaufst. Aber nicht nur irgendein 0815-Objektiv. Nimm auch mal ein hochwertiges. Meine Welt und mein Verständnis für gute Bilder hat sich mit dem Testen des Canon 50mm 1.2 komplett verändert. Ich habe es mir dann nicht gekauft und bin auf ein Objektiv von Sigma gegangen, aber es lohnt sich schon, um einfach mal zu wissen, was überhaupt möglich ist.

Du musst den Look eines Objektives gut finden und es muss zu dir und deiner Arbeitsweise passen. Kann es dir das nicht bieten, solltest du lieber in ein anderes Investieren, denn: Objektive hat man fürs Leben bzw. überlebt ein Objektiv eigentlich 2-3 oder mehr Kamerawechsel.

Jetzt bist du dran. Schrieb mir deine Kommentare und Erfahrungen mit dem Kauf eines Objektives in die Kommentare. Mich würde deine Meinung interessieren.

Viel Spaß beim Fotografieren

Gruß

Matthias

 

11 Kommentare zu "Qualitätskriterien für Objektive"

  1. Sandra

    Geht auch Landschaften zu fotografieren mit einer Festbrennweite 50mm F1. 8?

    • Lisa Ulbricht

      Ich bin momentan in der „Entscheidungsphase“ ob 50mm oder 85 mm auf Vollformat Sony. Bin da hin und her gerissen. Hast du vielleicht ein Tipp für mich Matthias? Ich fotografier zu 85% Menschen und Hunde... über einen Tipp oder Gedankenanstoß wäre ich dir sehr dankbar 🙂 Danke schon mal

      • Matthias Butz

        Puh... das kann ich dir nicht sagen. Beides ist ein guter Brennweitenbereich um Portraits/Tiere zu fotografieren. Das ist jetzt eher persönliche Vorliebe. Fotografierst du lieber mit mehr Hintergrund, nimm das 50er. Hast du den Hintergrund lieber mehr verschwommen und ganz klein ist das 85 er besser. Mein Tipp: versuche dir das Objektiv irgendwo zu leihen und probiere es einfach mal aus ;)
      • Lisa Ulbricht

        Danke Matthias für deine schnelle Antwort. Ich möchte mir gern die Sigma Objektive zu legen. Die sind nur leider kaum verfügbar zum leihen 😕 Aber Danke dir für den Tipp 😉
    • ditz 71

      Ich fotografiere hauptsächlich mit dem 50mm 1.8 und 85mm 1.8

      • Tobbro

        Mein liebstes objektiv ist das Sony 18/105mm f4.0 bei meiner Sony alpha 6300 also apsc und hat fast alles was ich brauche und möchte gute Fotos und Videos

        • Holger Metallico

          Mein Lieblingsobjektiv ist die 50 mm f1.8 von Canon, damit fotografiere ich am häufigsten.

          • Hobby Astrofotografie

            schön klein :)
          • Matthias Butz

            Ist für den Preis auch ein einfach geniales Objektiv... Ich verwende es schon seit Jahren
        • Michael Münch

          stellt sich die Frage welcher Anfänger sich gleich auf Portrait festlegt

          • Matthias Butz

            Das machen recht viele. Man weiß ja eigentlich recht schnell was man lieber fotografieren möchte. Das kann sich irgendwann ändern doch dafür muss man es erst mal ausprobieren...
        • Andy Sauer

          Wo hast du deine Checkliste ??

          • Matthias Butz

            https://flern.eu/objektiv
          • Andy Sauer

            @Matthias Butz War ich zu blöd zum sehen ;-)
        • Christian N.

          Finde 25mm Festbrennweite für Street, Landschaft oder Architektur perfekt. Jetzt frag ich mich bloß ob ich ein 55mm oder ein 40mm als nächstes kaufen soll. Die Qual der Wahl eben🙈🙄

          • Matthias Butz

            Welche Kamera hast du denn? Bei Street würde sich ein Tele eher anbieten...
          • Christian N.

            Bin Sony Nutzer und für das Tele fehlt im Moment noch das Kleingeld
          • Matthias Butz

            Ja das Problem kenne ich. ich habe auch einiges auf der Liste stehen... doch bis es soweit ist muss man eben mit dem fotografieren das man zur verfügung hat. Bei mir stehen definitiv das 16-35 IS und das 14mm von Canon auf dem Plan...
        • A. Stelvio

          Ich mag am liebsten 35mm mit Vollformat. Ist meiner Meinung die beste Festbrennweite für viele Möglichkeiten. Und der Look ist schön Dynamisch :)

          • Matthias Butz

            Definitiv. Ich fotografiere oft Tagelang mit nichts anderem ;)
        • stm-fotografie

          Ich möchte auf mein 25mm (KB 50mm) Festbrennweiten Objektiv nicht mehr verzichten müssen. :D Nutze es gerne für Hundefotografie.

          • Hobby Astrofotografie

            Ist es nun ein 25mm oder ein 50mm Objektiv?
          • Matthias Butz

            Ich denke es ist ein 25mm das durch den Crop zum 50er wird...
          • stm-fotografie

            ja es ist ein Objektiv für mft kameras (cropfaktor 2)
          • Hobby Astrofotografie

            stm-fotografie: Danke, das habe ich mir schon gedacht. ;)
          • stm-fotografie

            @Hobby Astrofotografie ok :D
        • Burgersohn

          Heirate mich baby! 😆

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